Trockenfutter

Trockenfutter für Hunde ist eine Möglichkeit, um den täglichen Bedarf an Nährstoffen und Proteinen zuführen zu können. Der Flüssigkeitsgehalt bei Trockenfutter beträgt zwischen 10 und 15%, was natürlich sowohl einige Vor- aber auch Nachteile mit sich bringt.

Zunächst ist Trockenfutter sehr praktisch. Es kann unkompliziert gelagert werden und lässt sich beliebig dosieren, da es meist in größeren Säcken erhältlich ist. Trockenfutter kann man ohne Probleme den ganzen Tag im Fressnapf stehen lassen und man muss nicht darauf achten, es auszutauschen, denn durch den geringen Wasseranteil fängt es weder an zu riechen, noch auszutrocknen. Auch preislich fährt man mit Trockenfutter in der Regel deutlich günstiger, als bei Nassfutter. Als jedoch ultimativen Vorteil für den Hund selbst hat es zusätzlich die Eigenschaft, dass es sich positiv auf die Zähne des Tieres auswirkt.

Auf der anderen Seite jedoch muss ein Hund deutlich mehr Flüssigkeit zu sich nehmen, wenn er sich hauptsächlich über Trockenfutter ernährt, um den Mangel an Flüssigkeit in der Nahrung auszugleichen. Außerdem ist nicht jeder Hund ein leidenschaftlicher Freund von Trockenfutter.

Wie bei jeder Tiernahrung sollte man selbstverständlich auch beim Trockenfutter auf gute Qualität achten. Gerade die Inhaltsstoffe spielen hier eine sehr große Rolle. Vermieden werden sollte Futter, welches Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder andere chemische, eigentlich unnötige Stoffe enthält. Der prozentuale echte Fleischanteil ist außerdem ein Indiz dafür, ob es sich bei dem Trockenfutter um gute Qualität handelt. Tierische Abfallprodukte werden gerne in Hundenahrung gemischt, da diese sehr billig sind.

Entgegen vieler Annahmen kann man seinen Hund ohne Bedenken fast ausschließlich mit Trockenfutter ernähren. Wichtig ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass man nicht nur eine Marke findet, die dem Hund schmeckt, sondern die auch von guter Qualität ist. Falls man von Nassfutter absieht, ist es umso wichtiger, dass der Hund immer genügend Wasser trinkt, um die fehlende Flüssigkeit in der Nahrung ausgleichen zu können. Es schadet jedoch auch nicht, wenn man gelegentlich Fleisch oder Nassfutter als Abwechslung bereitstellt.

Es ist unbedingt notwendig, dass man sich nicht nur ausschließlich an den geschmacklichen Vorlieben seines Hundes orientiert. Dem Tier kann eine bestimmte Marke sehr gut schmecken, aber ein Garant für gute Qualität und vor allem eine ausreichende Ernährung ist damit nicht gegeben. Manche Trockenfutter eignen sich überhaupt nicht als alleinige Ernährungsquelle. Am besten fährt man, wenn man sich über die erhältlichen Produkte informiert und einige ausprobiert.