Hundefressnapf

Um den Fressnapf für Hunde gibt es mehr Themen, die man ansprechen muss, als man vielleicht auf den ersten Blick annehmen würde. Ein wichtiger Punkt ist die Reinigung von benutzten Näpfen. Grundsätzlich stellt es kein Problem dar, den Fressnapf mit der Spülmaschine zu reinigen. Da dies jedoch für den Menschen nicht unbedingt angenehm sein muss, empfiehlt es sich ihn lieber doch mit der Hand zu waschen.

Dabei ist es nicht nur wichtig den Napf gut und sorgfältig von allen Essensresten zu reinigen, sondern ihn anschließend auch ordentlich auszuspülen. Der Grund hierfür ist einfach erklärt. Falls sich noch Überreste des Geschirrspülmittels im Napf befinden und der Hund diese über die Nahrung aufnimmt, kann es zu Erkrankungen, Magenkrämpfen und dergleichen kommen. Erbrechen und ein gereizter Magen wären hier die Folge. Aus dem gesundheitlichen Aspekt für den Hund ist das Spülen in der Spülmaschine aber sicherlich eine gute Lösung, da bei den hohen Temperaturen alle Keime abgetötet werden.

Welches Gefäß man als Fressnapf verwendet ist aber am Ende nicht wirklich von großer Bedeutung. Sowohl eine eigene Schale, als auch ein herkömmlicher Hundenapf können verwendet werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang nur, dass man einheitlich und konsequent bleibt und die Näpfe nicht bei jeder Mahlzeit gegen einen anderen Behälter austauscht. Möglicherweise ist es auch für den Besitzer nicht unbedingt angenehm, wenn man aus einer Schüssel isst, aus der einen Tag zuvor der Hund noch sein Fressen erhalten hat.

Die Größe des Hundefressnapfes sollte an die Größe des Hundes bzw. die Nahrungsmenge angepasst sein. Ein Mini-Napf wird für einen großen Schäferhund wohl kaum ausreichen und in einem prall gefüllten großen Fressnapf wird eine kleine Dose für einen Dackel auch nicht wirklich passen. Fressnäpfe aus Edelstahl mit einem Gummi-Rahmen um genügend Halt während der Mahlzeit zu gewährleisten sind natürlich eine gute Möglichkeit, damit sich der Fressnapf nicht nach jedem Bissen bewegt und durch mehrere Zimmer wandert. Mit Sicherheit kennt dieses Problem fast jeder Hundebesitzer.

Auf keinen Fall sollte man den Hundefressnapf zu selten reinigen. Gerade in diesem Bereich können sehr schnell viele Bakterien und Keime entstehen. Eine Reinigung nach jeder Mahlzeit bei Nassfutter ist daher eigentlich immer notwendig. Bei Trockenfutter sieht die Sache ein wenig anders aus. Dennoch ist eine regelmäßige Reinigung notwendig, um seinen Hund bei guter Gesundheit zu halten.